Schulgarten

Reaktivierung des ehemaligen Schulgarten

Gemeinschaftlich wollen Lehrerkollegium, Schüler, Elternschaft und die Aktiven der Zukunftswerkstatt den Schulgarten hinter der Niederkirchner Kirche reaktivieren. Die Finanzierung wird erfreulicherweise der Förderverein der Grundschule übernehmen. Dieser hat sich auch bereiterklärt, den hoffentlich bald wieder instantgesetzten Garten über die folgenden 2 Jahre zu pflegen.

Der Grundstein für einen bewussten, verantwortungsvollen Umgang mit der Natur sollte spätestens in der Grundschulzeit gelegt werden.

Die Bedeutung von Ökologie, Artenvielfalt und Naturschutz kann durch praktisches Tun in einem Schulgarten besonders anschaulich vermittelt werden.

Ein Schulgarten bietet den Kindern viele Möglichkeiten, die Natur besser zu verstehen. Selbstgezogene Pflanzen verbessern die Wertschätzung der Kinder für die Garten- und Feldarbeit und für ihre Früchte.

In entsprechendem Sachunterricht soll die Beobachtungsfähigkeit der Schüler und Schülerinnen gefördert werden, sodass sie eine positive Einstellung zur Natur gewinnen. Während der Pflanz- und Erntezeit ist je Klassenstufe eine wöchentliche Doppelstunde für die Gartenarbeit eingeplant. In zusätzlichen Projektwochen, sowie bei Arbeitseinsätzen durch den Förderverein eröffnen sich für die Kinder weitere Möglichkeiten, sich mit dem Projekt zu identifizieren.

Bei der Reaktivierung des Gartens kann Vieles in Eigenleistung realisiert werden: Bodenverbessernde Maßnahmen, Beete und Kräuterspirale anlegen, Wege befestigen, Anlegen von Trockenmauer, Kompost- und Bewässerungsplatz, Bau von Frühbeet-Kasten, Gerätehaus, Sitzplatz u.v.m.

„Nur wer die Natur kennt und liebt, wird sie schützen.“ Heinz Sielmann

Der ehemalige Schulgarten liegt in einer Entfernung von 90 Metern zum Grundschulgebäude von Niederkirchen. Er befindet sich momentan in einem sehr schlechten Zustand. Das Grundstück ist übersäht mit Brennnesseln und Quecken. Darunter verbirgt sich jedoch über Generationen gepflegte, fruchtbare Gartenerde.

Als erste bauliche Maßnahme soll das Gelände eingefriedet und ein barrierefreier Zugang geschaffen werden. Ein Brunnen auf dem benachbarten Kirchengelände kann für die Bewässerung genutzt werden. Der obere Bereich soll terrassiert und mit Obstbäumen und Beerensträucher bepflanzt werden. Für die Unterbringung der Ausrüstung soll ein Gerätehaus errichtet werden.